| Endstand Weltcup Herren 2011/12 | ||
| 01 Anders Bardal | 1325 |
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| 02 Gregor Schlierenzauer | 1267 |
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| 03 Andreas Kofler | 1203 |
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| 04 Daiki Ito | 1131 |
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| 05 Kamil Stoch | 1078 |
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| 06 Richard Freitag | 1031 |
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| 07 Thomas Morgenstern | 1014 |
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| 08 Severin Freund | 857 |
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| 09 Robert Kranjec | 829 |
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| 10 Roman Koudelka | CZE |
796 |
| Weltcupendstand Damen Saison 2011/12 | ||
| 01 Sarah Hendrickson | USA |
1169 |
| 02 Daniela Iraschko | 779 |
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| 03 Sara Takanashi | 639 |
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| 04 Ulrike Grässler | 546 |
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| 05 Lindsey Van | USA |
482 |
| 06 Anette Sagen | 454 |
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| 07 Katja Pozun | 422 |
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| 08 Melanie Faisst | 409 |
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| 09 Jessica Jerome | USA |
395 |
| 10 Coline Mattel | FRA |
328 |
| Partner |
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Jan Boklöv und der revolutionäre V-Stil
Jan Bokloev war ein namenloser Schwede, bis ihm 1986 ein Trainingssprung missglückte. Zum eigenen Unverständnis segelte er bis ins Flache - mit gespreizten Beinen, die einem "V" glichen. Die Skisprung-Welt hielt zu dieser Zeit den Parallelstil hoch, vor allem die Norweger. Während Bokloev aus der sportlichen Not eine Tugend und aus dem Parallel-Stil ein "V" machte, bestraften ihn die "Norsker" als Hüter der Normen mit schlechten Haltungsnoten: Statt 19 oder 19,5 gab’s von der Jury für ihn nur 14 oder 15 Punkte.
Der Skipionier flog noch, wo andere schon stilgerecht einen Telemark setzten. Und als er 1989/90 den Gesamtweltcup nach Schweden entführte, waren auch die Norweger mit ihrem Latein am Ende. Bokloev wurde pardoniert, sein Stil anerkannt und jeder sattelte auf das "V" um. Mit einem 32. Platz am Kulm (31. Jänner 1993) endete die Weltcup-Statistik Bokloevs, und die Schweden-Bombe verschwand von der Bildfläche. Stilgerecht mit einem V-Stil.
In der Zeit der Umstellung von Parallelstil auf V-Stil gab es insgesamt 9 Springer die es schafften sowohl mit dem einen als auch mit dem anderen Stil zu gewinnen. Als erster überhaupt schaffte dies Ernst Vettori, der in Thunder Bay am 02.12.1991 seinen ersten von 2 Siegen im V-Stil holte. Angeführt wird diese einzigartige Statistik vom deutschen Jens Weißflog, der es schaffte nach der Umstellung noch 11 Siege mit dem neuen, ungewohnten Stil, zu holen. Dieter Thoma gewann 5 mal im V-Stil, Andreas Felder 4 mal. Und auch der gerade erst in die "Skisprungrente" eingetretene Italiener Roberto Cecon kann Siege sowohl im Parallel - als auch im V-Stil aufweisen. Insgesamt geawann er nach der Umstellung noch 4 mal. Örnsköldsvik, Ari-Pekka Nikkola, Heinz Kuttin und Stefan Horngacher vervollständigen die Liste der 9 Springer die Siege mit beiden Stilen holen konnten.
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