sportplanet.at
 
Endstand Weltcup Herren 2011/12
01 Anders Bardal
NOR
1325  
02 Gregor Schlierenzauer
AUT
1267  
03 Andreas Kofler
AUT
1203  
04 Daiki Ito
JPN
1131  
05 Kamil Stoch
POL
1078  
06 Richard Freitag
GER
1031  
07 Thomas Morgenstern
AUT
1014  
08 Severin Freund
GER
857  
09 Robert Kranjec
SLO
829  
10 Roman Koudelka
CZE
796  
 
Weltcupendstand Damen Saison 2011/12
01 Sarah Hendrickson
USA
1169  
02 Daniela Iraschko
AUT
779  
03 Sara Takanashi
JPN
639  
04 Ulrike Grässler
GER
546  
05 Lindsey Van
USA
482  
06 Anette Sagen
NOR
454  
07 Katja Pozun
SLO
422  
08 Melanie Faisst
GER
409  
09 Jessica Jerome
USA
395  
10 Coline Mattel
FRA
328  
 
Partner
Partner
 

Sprungablauf

Der Sprung beginnt, sobald man sich vom „Bakken“ abgestoßen hat, und kann dann in 5 grobe Phasen unterteilt werden:
Anfahrt:

Der Springer versucht während der Anfahrt eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen. Der Körper darf beim Anlauf möglichst wenig Luftwiderstand erzeugen. Die Spannung in Beinen und Oberkörper soll einen kräftigen Absprung ermöglichen, gleichzeitig muß der Ski aber auch locker geführt werden um nicht zu verkanten, denn dies erzeugt eine Bremswirkung.
Der Körperschwerpunkt befindet sich in dieser Zeit senkrecht über dem Mittelfuß (8- 10 cm vor Knöchel) Die Arme liegen während der Anfahrt eng am Oberkörper an.

Absprung:

Auf die Anfahrt folgt der Absprung, bei dem es sich um Präzisionsarbeit handelt. Durch einen kräftigen Absprung versucht der Springer die Flugbahn höher zu legen um damit Weite zu gewinnen. Wichtig ist dabei, den Oberkörper nicht aufzurichten, um keine Geschwindigkeit zu verlieren. Es wird versucht eine bestimmte Drehung zu erzeugen ( in der Fachsprache Rotation genannt), um während des Sprunges "über den Ski zu kommen" und nicht hinten nach zu hängen.

Flugphase:

Die längste Phase eines Sprunges ist die des Fluges, die in einzelne Abschnitte unterteilt wird, da im Verlauf des Fluges unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen sind. Die optimale Flugphase ist grundsätzlich von drei Faktoren abhängig: Ausgangsgeschwindigkeit (Anfahrt), Ausgangshöhe (Absprung), Aerodynamik (Synthese Mensch-Material)

Landung:

Die Vorbereitung zur Landung sollte möglichst auf einer kurzen Flugstrecke erfolgen. Ziel: Der Springer muss sich aus der Körpervorlage begeben um die Füsse unter den Körperschwerpunkt zu bekommen, damit eine optimale Landung möglich ist. Es gibt zwei verschiedene Stile der Landung, die Parallel-Landung: Hier werden die Füße parallel gleichzeitig aufgesetzt. Der Aufsprung, auch genannt "Kacheleaufsprung", bringt Abzüge bei der Haltungsnote. Telemark-Landung: Der Telemark-Aufsprung ist eine Ausfallstellung. Ein Fuß befindet sich beim Aufsprung deutlich vor dem anderen (laut FIS Wettkampfordnung eine Schuhlänge), gleichzeitig darf der Abstand zwischen den Skiern nicht zu groß sein (laut FIS 2 Schibreiten). Dabei müssen die Knie gebeugt werden.

Ausfahrt:

Am Ende folgt das Ausfahren. Der Springer sollte nach der Landung seinen gesetzten Telemark noch ungefähr 15 Meter beibehalten, bis er dann auch die Sturzlinie passiert hat und locker ausfahren kann. Erst wenn die Sturzlinie überfahren ist, gilt der Sprung als gestanden.

 
Kommentar schreiben      
 
Name *
Email
Überschrift *
Comment *
 
 
Kommentare (0)