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Weltcupstand Herren - 06.01.2017
01 Domen Prevc
SLO
646  
02 Daniel Andre Tande
NOR
637  
03 Kamil Stoch
POL
633  
04 Stefan Kraft
AUT
510  
05 Maciej Kot
POL
428  
06 Michael Hayböck
AUT
409  
07 Manuel Fettner
AUT
386  
08 Markus Eisenbichler
GER
381  
09 Severin Freund
GER
309  
10 Piotr Zyla
POL
277  
 
Nationenwertung Herren - 06.01.2017
01 Polen
POL
2030  
02 Österreich
AUT
1928  
03 Deutschland
GER
1795  
04 Norwegen
NOR
1362  
05 Slowenien
SLO
1234  
06 Japan
JPN
391  
07 Tschechien
CZE
369  
08 Frankreich
FRA
214  
09 Russland
RUS
199  
10 Schweiz
SUI
85  
 

Wissenswertes über den Sportlerkörper: Der Muskel

Mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von W. Kindermann - Institut für Sport- und Präventivmedizin, Universität Saarbrücken

  • Muskel besteht aus Faserbündeln, eine einzige Faser bis zu 20 cm lang sind und ca. 10-100mikrometer im Durchmesser, sie bestehen aus verschmolzenen Zellen
  • Sammelbezeichnung für alle irreversibel kontraktilen Elemente im Körper
  • enthält 70-80% der gesamten freien Aminosäuren im Organismus
  • Glykogenspeicher von 1-4g/100g Muskel
  • besitzt eine Sauerstoffspeicherfähigkeit von 1,5-150ml O2/kg
  • wird unterteilt in lösliche Fraktion und unlösliche Fraktion

lösliche Fraktion: besteht aus Zellgrundsubstanz, in der das Myoglobin (ca.10%) enthalten ist [Myoglobingehalt beeinflussbar – O2-Mangel+Training steigert diesen und somit die O2-Kapazität], den Zellkernen und Mitochondrien, sowie dem Sarkoplasma mit Glykogen, Enzymen, Elektrolyte, CrP und ATP

unlösliche Fraktion: Feinstruktur der Muskulatur(35% der Muskulatur), bestehend aus den kontraktilen Proteinen Myosin und Aktin, sowie Troponin zur Regulation, bilden Myofilamente aus den Sarkomeren

  • Skelettmuskulatur besteht aus roten und weißen Muskelfaser

rote: geringer Durchmesser, reich an Myoglobin (Farbgebung) und Mitochondrien, somit für die Ausdauer von Bedeutung

weiße: dicker, weniger Myoglobin und Mitochondrien, nutzen hauptsächlich die anaerobe Glykolyse, reich an Myofibrilen (kontraktile Elemente)

  • die fadenförmigen Myofibrilen mit den Muskelproteinen Actin und Myosin bilden die Muskelfasern und diese ergeben gebündelt wiederum die Muskelzellschläuche
  • bei Kontraktion schieben sich die beiden Muskelfilamente teleskopartig ineinander, dazu ist Energie notwendig (Adenosin-Tri-Phosphat und Kreatinphosphat)

     
Kontraktionszyklus

  • kurz gesagt knickt das Myosinköpfchen in einen 90°-Winkel ab
  • durch Anlagerung von ATP kann sich das Myosinköpfchen vom Aktin lösen (sonst Totenstarre), mittels des Enzyms ATPase und Magnesium wird das ATP in ADP und P abgespalten, dadurch lagert sich das Myosinköpfchen an das Aktin an und durch abdiffundieren von P erfolgt das abknicken des Köpfchens, durch weiteres abdiffundieren von ADP knickt es weiter ab
  • Ca wird für die Regelung der Kontraktion durch Troponin benötigt
  • Voraussetzung für Kontraktion: kontraktile Elemente, ATP, ATPase, Ca, Mg
  • bei Faserverkürzung, oder Überdehnung ist keine optimale Kontraktion möglich

Muskelkater

  • Zerstörung von Zellmembranen, in deren Folge Anstieg der Creatinkinase
  • neueste Untersuchungen gehen jedoch stärker von einem aktiven Umbauprozess der Strukturen in Anpassung an die Belastung aus

Arten der Muskelarbeit

  • dynamisch konzentrisch -überwindend (für Musculus Quadrizeps Femoris [vorderer Oberschenkel] aus der Kniebeuge nach oben)
  • dynamisch exzentrisch -nachgebend (in die Kniebeuge)
  • statisch isometrisch -haltend (wenn keine überwindende, oder nachgebende Arbeit ausgeführt wird)

 

Funktionen der Rumpfmuskulatur

  • passiv statische Kräftigung
  • Widerlagerfunktion – (Becken stabilisieren, um Ausweichbewegungen zu vermeiden)
  • Kraftübertragungsfunktion – (koppelt und überträgt die in den Armen und Beinen entwickelte Kraft über Muskelschlingen vortriebswirksam)
  • Schutzfunktion – (entlastet das passive Bewegungssystem [insbesondere die Wirbelsäule], schützt als Muskelkorsett vor Fehl- und Überbeanspruchung
 
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