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Weltcupstand Herren - 06.01.2018
01 Kamil Stoch
POL
723  
02 Richard Freitag
GER
711  
03 Andreas Wellinger
GER
569  
04 Daniel Andre Tande
NOR
485  
05 Junshiro Kobayashi
JPN
410  
06 Stefan Kraft
AUT
399  
07 Anders Fannemel
NOR
360  
08 Johann Andre Forfang
NOR
352  
09 Markus Eisenbichler
GER
312  
10 Robert Johansson
NOR
294  
 
Nationenwertung Herren - 06.01.2018
01 Deutschland
GER
3062  
02 Norwegen
NOR
3027  
03 Polen
POL
2438  
04 Österreich
AUT
1602  
05 Slowenien
SLO
1318  
06 Japan
JPN
1212  
07 Schweiz
SUI
434  
08 Russland
RUS
130  
09 Finnland
FIN
115  
10 USA
USA
17  
 

Wissenswertes über den Sportlerkörper: Der Muskel

Mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von W. Kindermann - Institut für Sport- und Präventivmedizin, Universität Saarbrücken

  • Muskel besteht aus Faserbündeln, eine einzige Faser bis zu 20 cm lang sind und ca. 10-100mikrometer im Durchmesser, sie bestehen aus verschmolzenen Zellen
  • Sammelbezeichnung für alle irreversibel kontraktilen Elemente im Körper
  • enthält 70-80% der gesamten freien Aminosäuren im Organismus
  • Glykogenspeicher von 1-4g/100g Muskel
  • besitzt eine Sauerstoffspeicherfähigkeit von 1,5-150ml O2/kg
  • wird unterteilt in lösliche Fraktion und unlösliche Fraktion

lösliche Fraktion: besteht aus Zellgrundsubstanz, in der das Myoglobin (ca.10%) enthalten ist [Myoglobingehalt beeinflussbar – O2-Mangel+Training steigert diesen und somit die O2-Kapazität], den Zellkernen und Mitochondrien, sowie dem Sarkoplasma mit Glykogen, Enzymen, Elektrolyte, CrP und ATP

unlösliche Fraktion: Feinstruktur der Muskulatur(35% der Muskulatur), bestehend aus den kontraktilen Proteinen Myosin und Aktin, sowie Troponin zur Regulation, bilden Myofilamente aus den Sarkomeren

  • Skelettmuskulatur besteht aus roten und weißen Muskelfaser

rote: geringer Durchmesser, reich an Myoglobin (Farbgebung) und Mitochondrien, somit für die Ausdauer von Bedeutung

weiße: dicker, weniger Myoglobin und Mitochondrien, nutzen hauptsächlich die anaerobe Glykolyse, reich an Myofibrilen (kontraktile Elemente)

  • die fadenförmigen Myofibrilen mit den Muskelproteinen Actin und Myosin bilden die Muskelfasern und diese ergeben gebündelt wiederum die Muskelzellschläuche
  • bei Kontraktion schieben sich die beiden Muskelfilamente teleskopartig ineinander, dazu ist Energie notwendig (Adenosin-Tri-Phosphat und Kreatinphosphat)

     
Kontraktionszyklus

  • kurz gesagt knickt das Myosinköpfchen in einen 90°-Winkel ab
  • durch Anlagerung von ATP kann sich das Myosinköpfchen vom Aktin lösen (sonst Totenstarre), mittels des Enzyms ATPase und Magnesium wird das ATP in ADP und P abgespalten, dadurch lagert sich das Myosinköpfchen an das Aktin an und durch abdiffundieren von P erfolgt das abknicken des Köpfchens, durch weiteres abdiffundieren von ADP knickt es weiter ab
  • Ca wird für die Regelung der Kontraktion durch Troponin benötigt
  • Voraussetzung für Kontraktion: kontraktile Elemente, ATP, ATPase, Ca, Mg
  • bei Faserverkürzung, oder Überdehnung ist keine optimale Kontraktion möglich

Muskelkater

  • Zerstörung von Zellmembranen, in deren Folge Anstieg der Creatinkinase
  • neueste Untersuchungen gehen jedoch stärker von einem aktiven Umbauprozess der Strukturen in Anpassung an die Belastung aus

Arten der Muskelarbeit

  • dynamisch konzentrisch -überwindend (für Musculus Quadrizeps Femoris [vorderer Oberschenkel] aus der Kniebeuge nach oben)
  • dynamisch exzentrisch -nachgebend (in die Kniebeuge)
  • statisch isometrisch -haltend (wenn keine überwindende, oder nachgebende Arbeit ausgeführt wird)

 

Funktionen der Rumpfmuskulatur

  • passiv statische Kräftigung
  • Widerlagerfunktion – (Becken stabilisieren, um Ausweichbewegungen zu vermeiden)
  • Kraftübertragungsfunktion – (koppelt und überträgt die in den Armen und Beinen entwickelte Kraft über Muskelschlingen vortriebswirksam)
  • Schutzfunktion – (entlastet das passive Bewegungssystem [insbesondere die Wirbelsäule], schützt als Muskelkorsett vor Fehl- und Überbeanspruchung
 
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