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Weltcupwertung Herren - 29.01.2012
01 Andreas Kofler
AUT
994  
02 Anders Bardal
NOR
907  
03 Gregor Schlierenzauer
AUT
866  
04 Thomas Morgenstern
AUT
774  
05 Kamil Stoch
POL
740  
06 Richard Freitag
GER
686  
07 Daiki Ito
JPN
620  
08 Robert Kranjec
SLO
534  
09 Roman Koudelka
CZE
524  
10 Severin Freund
GER
492  
 
Weltcupwertung Damen - 15.01.2012
01 Sarah Hendrickson
USA
429  
02 Daniela Iraschko
AUT
273  
03 Lindsey Van
USA
206  
04 Coline Mattel
FRA
195  
05 Katja Pozun
SLO
183  
06 Anette Sagen
NOR
178  
07 Melanie Faisst
GER
176  
08 Ulrike Graessler
GER
160  
09 Jessica Jerome
USA
158  
10 Jacqueline Seifriedsberger
AUT
146  
 
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Das Material

Natürlich ist Skispringen heute wie damals nicht möglich ohne das nötige Material. Hier aufgelistet das gängige Material das ein Skispringer benötigt, um die Schanze zu bezwingen

Anzug:

Der Anzug besteht aus aufgeschäumten Kunststoff, worin man zwischen einer glatten Oberfläche und Stoffen mit einer rauhen Oberfläche unterscheidet. Heute weiss man, daß der Anzug auf das aerodynamische System Springer-Schi den wohl größten Einfluß hat. Dementsprechend versucht man, sich diese Erkenntnisse in der Praxis zunutze zu machen, teilweise werden Anzüge sogar im Windkanal optimiert. Das derzeitige Reglement schreibt eine maximale Stärke (5mm), ein Mindestmaß an Luftdurchlässigkeit und auch die Passform vor.

Helm:

Als Schutz wurde Kopfbedeckungen früher keine Bedeutung beigemessen. So wurde mit Wollhauben oder sogar mit Uniformkappen gesprungen. In den 50-er und 60-er Jahren wurden dann bereits oft Lederhauben, teilweise gepolstert, verwendet. Heute ist der Helm, zu dem auch die Skibrille gehört, ein sehr wichtiger Schutz für jeden Springer und deshalb auch im Reglement vorgeschrieben. Es finden ausschließlich Verbundkunststoffe wie Glas-, Kohle- oder Aramid- (Kevlar) verbindungen Verwendung. Die Form ist durch international gültige Regeln festgelegt.

 

Ski:

Früher waren Sprungskier aus Vollholz - aus einem Stück. Später wurden laminierte (verleimte) Holzskier verwendet, die in weiterer Folge mit Kunststoffen und Glasfaserlaminaten verstärkt wurden. Heute gibt es ultraleichte Vollkunststoffskier mit aufwendigen Kernkonstruktionen. Der Ski besteht normal aus 8 Einzelkomponenten: Sohle, 2 Seitenleisten, Kunststoffspitze, vorderer und hinterer Holzteil, mittlerer Wabenteil und oberer Kunststoffschicht. Auf den Laufflächen befinden sich fünf Führungsrillen. Sprungskier werden vom Reglement in Länge (146% der Körpergröße), Breite (max. Breite=11,5cm / min. Taille=10,5cm) und Gewicht (1mm=1g) limitiert.

Schuh und Bindung:

Ein moderner Schuh hat eine keilförmige Sohle, die hilft, die ideale Anlaufposition einzunehmen. Ein Kunststoffteil an der Spitze dient dazu, den Schuh in der Bindung fixieren zu können. Hinten dient ein weiteres Formstück dazu, das Begrenzungsband zu befestigen. Eine stabile Kunststoffstütze im Fersen- und Wadenbereich hilft, den Kräften beim Aufsprung entgegenzuhalten. Normalerweise ist der Schuh knöchelhoch und sitzt fest. Nach vorne hin ist der Schuh eher flexibel.

Wachs:

Eine Springerregel besagt: Ein Stundenkilometer schneller im Anlauf bringt bei optimalen Bedingungen und Flugverhalten acht bis zehn Weitenmeter auf der Aufsprungbahn. Moderne Wachssysteme ermöglichen es, mit verschiedenen Wachsen und Zusätzen für alle Schneeverhältnisse optimale Präparierung zu erreichen. Dementsprechend bedarf es viel Erfahrung und Wissen, um diese optimale Zusammensetzung zu finden. Die heutigen Wachse sind sehr komplex zusammengesetzt (Carbon-, Teflon-, Fluorverbindungen) und müssen dementsprechend angewendet werden. Bei unsachgemäßer Verarbeitung der Wachse stellt sich kein Erfolg ein und es können sogar gesundheitliche Probleme auftreten.

 
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