sportplanet.at
 
Weltcupstand Herren - 06.01.2018
01 Kamil Stoch
POL
723  
02 Richard Freitag
GER
711  
03 Andreas Wellinger
GER
569  
04 Daniel Andre Tande
NOR
485  
05 Junshiro Kobayashi
JPN
410  
06 Stefan Kraft
AUT
399  
07 Anders Fannemel
NOR
360  
08 Johann Andre Forfang
NOR
352  
09 Markus Eisenbichler
GER
312  
10 Robert Johansson
NOR
294  
 
Nationenwertung Herren - 06.01.2018
01 Deutschland
GER
3062  
02 Norwegen
NOR
3027  
03 Polen
POL
2438  
04 Österreich
AUT
1602  
05 Slowenien
SLO
1318  
06 Japan
JPN
1212  
07 Schweiz
SUI
434  
08 Russland
RUS
130  
09 Finnland
FIN
115  
10 USA
USA
17  
 

Das Material

Natürlich ist Skispringen heute wie damals nicht möglich ohne das nötige Material. Hier aufgelistet das gängige Material das ein Skispringer benötigt, um die Schanze zu bezwingen

Anzug:

Der Anzug besteht aus aufgeschäumten Kunststoff, worin man zwischen einer glatten Oberfläche und Stoffen mit einer rauhen Oberfläche unterscheidet. Heute weiss man, daß der Anzug auf das aerodynamische System Springer-Schi den wohl größten Einfluß hat. Dementsprechend versucht man, sich diese Erkenntnisse in der Praxis zunutze zu machen, teilweise werden Anzüge sogar im Windkanal optimiert. Das derzeitige Reglement schreibt eine maximale Stärke (5mm), ein Mindestmaß an Luftdurchlässigkeit und auch die Passform vor.

Helm:

Als Schutz wurde Kopfbedeckungen früher keine Bedeutung beigemessen. So wurde mit Wollhauben oder sogar mit Uniformkappen gesprungen. In den 50-er und 60-er Jahren wurden dann bereits oft Lederhauben, teilweise gepolstert, verwendet. Heute ist der Helm, zu dem auch die Skibrille gehört, ein sehr wichtiger Schutz für jeden Springer und deshalb auch im Reglement vorgeschrieben. Es finden ausschließlich Verbundkunststoffe wie Glas-, Kohle- oder Aramid- (Kevlar) verbindungen Verwendung. Die Form ist durch international gültige Regeln festgelegt.

 

Ski:

Früher waren Sprungskier aus Vollholz - aus einem Stück. Später wurden laminierte (verleimte) Holzskier verwendet, die in weiterer Folge mit Kunststoffen und Glasfaserlaminaten verstärkt wurden. Heute gibt es ultraleichte Vollkunststoffskier mit aufwendigen Kernkonstruktionen. Der Ski besteht normal aus 8 Einzelkomponenten: Sohle, 2 Seitenleisten, Kunststoffspitze, vorderer und hinterer Holzteil, mittlerer Wabenteil und oberer Kunststoffschicht. Auf den Laufflächen befinden sich fünf Führungsrillen. Sprungskier werden vom Reglement in Länge (146% der Körpergröße), Breite (max. Breite=11,5cm / min. Taille=10,5cm) und Gewicht (1mm=1g) limitiert.

Schuh und Bindung:

Ein moderner Schuh hat eine keilförmige Sohle, die hilft, die ideale Anlaufposition einzunehmen. Ein Kunststoffteil an der Spitze dient dazu, den Schuh in der Bindung fixieren zu können. Hinten dient ein weiteres Formstück dazu, das Begrenzungsband zu befestigen. Eine stabile Kunststoffstütze im Fersen- und Wadenbereich hilft, den Kräften beim Aufsprung entgegenzuhalten. Normalerweise ist der Schuh knöchelhoch und sitzt fest. Nach vorne hin ist der Schuh eher flexibel.

Wachs:

Eine Springerregel besagt: Ein Stundenkilometer schneller im Anlauf bringt bei optimalen Bedingungen und Flugverhalten acht bis zehn Weitenmeter auf der Aufsprungbahn. Moderne Wachssysteme ermöglichen es, mit verschiedenen Wachsen und Zusätzen für alle Schneeverhältnisse optimale Präparierung zu erreichen. Dementsprechend bedarf es viel Erfahrung und Wissen, um diese optimale Zusammensetzung zu finden. Die heutigen Wachse sind sehr komplex zusammengesetzt (Carbon-, Teflon-, Fluorverbindungen) und müssen dementsprechend angewendet werden. Bei unsachgemäßer Verarbeitung der Wachse stellt sich kein Erfolg ein und es können sogar gesundheitliche Probleme auftreten.

 
Kommentar schreiben      
 
Name *
Email
Überschrift *
Comment *
 
 
Kommentare (0)