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Weltcupstand Herren - 06.01.2018
01 Kamil Stoch
POL
723  
02 Richard Freitag
GER
711  
03 Andreas Wellinger
GER
569  
04 Daniel Andre Tande
NOR
485  
05 Junshiro Kobayashi
JPN
410  
06 Stefan Kraft
AUT
399  
07 Anders Fannemel
NOR
360  
08 Johann Andre Forfang
NOR
352  
09 Markus Eisenbichler
GER
312  
10 Robert Johansson
NOR
294  
 
Nationenwertung Herren - 06.01.2018
01 Deutschland
GER
3062  
02 Norwegen
NOR
3027  
03 Polen
POL
2438  
04 Österreich
AUT
1602  
05 Slowenien
SLO
1318  
06 Japan
JPN
1212  
07 Schweiz
SUI
434  
08 Russland
RUS
130  
09 Finnland
FIN
115  
10 USA
USA
17  
 
Weltcupstand Damen - 17.12.2017
01 Katharina Althaus
GER
360  
01 Maren Lundby
NOR
360  
03 Sara Takanashi
JPN
220  
04 Yuki Ito
JPN
195  
05 Carina Vogt
GER
176  
06 Svenja Würth
GER
161  
07 Irina Avvakumova
RUS
148  
08 Ursa Bogataj
SLO
100  
09 Juliane Seyfarth
GER
98  
10 Lara Malsiner
ITA
89  
 
COC-Werung Herren - 28.12.2017
01 Tomasz Pilch
POL
397  
02 Jonathan Learoyd
FRA
256  
03 Marius Lindvik
NOR
236  
04 Ziga Jelar
SLO
224  
05 Philipp Aschenwald
AUT
214  
06 Joachim Hauer
NOR
197  
06 Nejc Dezman
SLO
197  
08 Andreas Wank
GER
172  
09 Florian Altenburger
AUT
168  
10 Viktor Polasek
CZE
157  
 

23.01.2014: Thomas Morgenstern will bei den Olympischen Spielen in Sochi starten

Nach Thomas Morgensterns schwerem Sturz beim Skifliegen auf dem Kulm mussten Österreichs Sportfans noch um dessen Leben bangen. Zwei Wochen später plant der 27-jährige Kärntner bereits wieder seinen nächsten Start. Und der soll am 9. Februar bei Olympia erfolgen. „Wenn alles in die richtige Richtung geht, werde ich in Sotschi am Start sein“, sagte Morgenstern am Donnerstag in Klagenfurt.

Am 10. Jänner war der Olympiasieger von 2006 im Training für das Skifliegen in Bad Mitterndorf schwer gestürzt und musste mit einem Schädel-Hirn-Trauma in das Unfallkrankenhaus Salzburg eingeliefert werden. Am Donnerstag waren Morgenstern die bei dem Horrorsturz erlittenen Verletzungen fast nicht mehr anzusehen. „Mir geht es den Umständen entsprechend extrem gut. Es ist beeindruckend, wie sich mein Körper, etwa die Abschürfungen im Gesicht, in der kurzen Zeit wieder regeneriert haben. Das stimmt mich extrem positiv“, sagte Morgenstern, der auch allen Helfern dankte.

Von der medizinischen Abteilung der Klagenfurter Privatklinik Maria Hilf wurde Morgenstern auch bereits in die Hände seines Betreuers Heinz Kuttin entlassen, wo umgehend mit leichtem Training begonnen wurde. „Mir geht es von Tag zu Tag besser. Ich freue mich über die kleinen Fortschritte“, sagte Morgenstern auf seiner ersten Pressekonferenz nach dem Sturz. „Ich bin auf dem richtigen Weg, aber ich weiß, dass die kommenden Wochen steil und steinig werden."

Der Blick des Athleten ist bereits wieder nach vorne gerichtet. Zumindest nach vorne auf den 9. Februar. Dann steigt mit dem Springen auf der Normalschanze der erste olympische Bewerb in Sotschi. Und dort will Morgenstern unbedingt am Start sein. „Zu den olympischen Spielen möchte ich fit sein, weil es etwas Besonderes für mich ist. Es geht nicht nur um Gold, Silber und Bronze“, sagte der 27-Jährige, der zu keinem Moment ans Aufhören dachte: „Ich will meine Karriere nicht mit einem Sturz beenden.“

Thomas Morgenstern bei der Presekonferenz in der Privatklinik Maria Hilf nach seinen Sturz am KulmDas angepeilte Comeback bei Olympia macht auch das Versprechen von Cheftrainer Alexander Pointner, einen Platz für Morgenstern im Olympiateam freizuhalten, möglich. Ein Versprechen, das Sportdirektor Ernst Vettori am Donnerstag bekräftigte. „Es gibt klare Qualirichtlinien. Das ist bei Thomas kein Thema. Es liegt an ihm, er ist derjenige der uns vorgibt, wie wir dem Österreichischen Olympischen Komitee unseren Nominierungsvorschlag abgeben“, sagte Vettori. Am Montag, dem 27. Jänner, wird das österreichische Olympiakontingent offiziell vom Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC) präsentiert.

„Es war schön, von Alex Pointner die Sicherheit zu bekommen, dass, wenn das Wunder passiert, ich meinen Startplatz bekomme“, bedankte sich Morgenstern bei seinem Trainer. „Am Montag ist der Nennungsschluss, da hoffe ich, dass ich auf der Liste vom Skiverband stehe. Ich werde in die Richtung weiter hinarbeiten“, sagte Morgenstern. „Bis zum 9. Februar sind noch über zwei Wochen Zeit. Es wird vor den Spielen noch der Schritt zurück auf die Schanze kommen.“

Und dieser Schritt soll noch vor dem offiziellen Abflug des österreichischen Teams am 4. Februar erfolgen. Aus Sicht der Mediziner in Klagenfurt spricht nichts dagegen, dass Morgenstern am 4. Februar im Flugzeug Richtung Sotschi sitzt. „Nur der Wille von Thomas könnte dagegen sprechen. Medizinisch gibt es keine Einschränkungen für sportliche Aktivität“, sagte Georg Lajtai, der ärztliche Leiter von Maria Hilf.

Ein Video von der Pressekonferenz finden sie diesem Bericht angehängt

 
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