| Weltcupwertung Herren - 29.01.2012 | ||
| 01 Andreas Kofler | 994 |
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| 02 Anders Bardal | 907 |
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| 03 Gregor Schlierenzauer | 866 |
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| 04 Thomas Morgenstern | 774 |
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| 05 Kamil Stoch | 740 |
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| 06 Richard Freitag | 686 |
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| 07 Daiki Ito | 620 |
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| 08 Robert Kranjec | 534 |
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| 09 Roman Koudelka | CZE |
524 |
| 10 Severin Freund | 492 |
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| Weltcupwertung Damen - 15.01.2012 | ||
| 01 Sarah Hendrickson | USA |
429 |
| 02 Daniela Iraschko | 273 |
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| 03 Lindsey Van | USA |
206 |
| 04 Coline Mattel | FRA |
195 |
| 05 Katja Pozun | 183 |
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| 06 Anette Sagen | 178 |
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| 07 Melanie Faisst | 176 |
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| 08 Ulrike Graessler | 160 |
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| 09 Jessica Jerome | USA |
158 |
| 10 Jacqueline Seifriedsberger | 146 |
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Stützpunkte in Österreich: Stams
Es wurde auch ein neues Schulmodell entwickelt, mit dem der damalige Direktor P. Dr. Bernhard Slovsa auf Organisationsschwierigkeiten reagierte. Im darauffolgenden Schuljahr traten erstmals auch Skispringer und nordische Kombinierer in das Gymnasium ein, unter anderem auch der spätere Olympiasieger Karl Schnabl. Einen wichtigen Fortschritt brachte der Eintritt von Baldur Preiml als Lehrer in die Schule: Die 50-m-Schanze wurde gebaut 1971/72 ist es endlich soweit, die ersten Reifeprüfungen finden statt. Von den 1967 eingetreten 15 Schülern sind 10 im Laufe der Zeit abgesprungen, die restlichen 5 haben die Reifeprüfung im ersten Anlauf geschafft. Zum ersten Mal die weiße Fahne am Schigymnasium Stams. Die Schule ist nun voll ausgebaut und betreut 84 Schüler, 67 Burschen und 17 Mädchen. Aufgrund dessen wurde die Schule im Jahre 1972 schulrechtlich aus dem Meinhardinum herausgelöst und bekam eine eigene Schulleitung. Im Zuge dessen übernimmt ein neuer Schulerhalter das Zepter: Der "Verein Internatsschule für Schisportler in Stams" nimmt am 1. April 1973 seine Arbeit auf. Mitglieder sind die Republik Österreich, das Land Tirol und das Stift Stams.
lassen organisiert.
Für diese Spiele will der ÖSV aufgrund der Ergebnisse die nordische Kombination auflassen. Der Stamser Schulerhalter entschliesst sich aber die Sparte mit Trainern etc. notfalls auch in Eigenregie weiterzuführen und die für das nächste Schuljahr angemeldeten Kombinierer aufzunehmen. Wie sich später herausstellte, tat man gut daran, denn unter den neu aufgenommenen Schülern sollte sich unter anderem auch Klaus Sulzenbacher befinden. Im Schuljahr 1980/81 ist es dann endlich soweit: Die Schule verlässt den Stift und zieht in ihr eigenes Gebäude. Die Anfangszeit gestaltet sich chaotisch, da noch nicht alle Böden verlegt sind, die Büros teilweise noch nicht benutzbar sind und auch der Trainingstrakt und das Internat einer Baustelle gleichen. Was sich auch zu Beginn des nächsten Schuljahre teilweise noch so präsentieren sollte, aber dafür erarbeitet man eine neue Stundentafel für das Gymnasium mit neuem Lehrplan, der nun auch vorsieht, dass man in Sportkunde zur schriftlichen Reifeprüfung antreten muss. Im Schuljahr 1982/83 ist bis auf das Hallenbad endlich alles fertig gestellt, so dass am 24. November der Tiroler Landeshauptmann, der Bundesminister für Unterricht und Kunst und der Vorsitzende des Schulerhaltervereins zur feierlichen Eröffnung des Neubaus laden konnten. Die Schule verfügt nun über ausreichend Schulraum, die hauseigenen Sportstätten zählen zu den modernsten, die es überhaupt gibt.Im darauf folgenden Schuljahr wird nun auch das Hallenbad fertig gestellt. Die Misserfolge der österr. Athleten bei den Olympischen Spielen 1984 in Sarajewo haben eine Strukturdiskussion beim ÖSV zur Folge, die auch das Gymnasium Stams nicht ganz verschont ließ, denn die Stamser Lehrer Paul Ganzenhuber und Andreas Rauch werden beim ÖSV unter Vertrag genommen. Paul Ganzenhuber bleibt der Schule zwar als Spartentrainer noch erhalten, aber Rauch wird für die Zeit seines ÖSV-Vertrages karenziert. Die Arbeit der beiden als Trainer trägt jedoch bald erste Früchte: Die Springer erreichen bei der WM in Innsbruck/Seefeld zwei Silbermedaillen und die Mädchen, für die ja Rauch zuständig war, bei der WM in Bormio ebenfalls.1985 ist das Training der Schüler in mittlerweile schon 17 Trainingsgruppen unterteilt, was in der Abdeckung des Raumbedarfes Schwierigkeiten hervorrief, und so entstand eine Diskussion um den Neubau einer Mehrfachturnhalle, die mit ihren Nebenräumen eine 100%ige Deckung des Bedarfs ermöglichen soll. Darum wird im Westen der Schule ein Grundstück gekauft, auf dem später eine Turnhalle errichtet werden könnte.
1992 feiert das Schigymnasium sein 25-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläumsjahr wird von den Stamser Schülern mit einem Medaillenregen bei den Olympischen Winterspielen in Albertville gewürdigt, die Springer Ernst Vettori, Martin Höllwarth, Andreas Felder und Heinz Kuttin gewinnen 1xGold, 3xSilber und 1xBronze. Die Kombinierer Klaus Sulzenbacher, Klaus Ofner und Stefan Kreiner vervollständigen mit 2xBonze. Die Erfolge halten an, 1994 erringen die 'Stamser' Heinz Kuttin und Andreas Goldberger mit Stefan Horngacher und Christian Moser 2xBronze bei den Olympischen Spielen in Lillehammer.
1997 feiert das Schigymnasium sein 30-jähriges Bestehen. Bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano gewinnen wieder 'Stamser' Medaillen. Andreas Widhölzl, Martin Höllwarth und Reinhard Schwarzenberger, verstärkt durch Stefan Horngacher bringen zweimal Bronze zurück aus Japan.
Ende 1998 passiert ein Unglück auf der großen Schanze. Nachdem die Schanze mit Kunstschnee beschneit war, reißt das Kunststoffnetz, auf welchem der Schnee liegt und eine Lawine aus Schnee, Eis und Netz blockiert bis in den Frühling die Anlage. Zum Glück war diese menschenleer, so dass keine Personen zu Schaden kamen. Auch an den jüngsten Erfolgen sind Stamser Schüler beteiligt, zum Beispiel bei der alpinen Ski-WM in St.Anton Christine Sponring mit ihrer überraschenden Silber-Medaille in der Kombination. Aber so ist es mit den Stamser Schülern, sie sind immer für Überraschungen gut, darum verdient die Schule auch ihre Bezeichnung Kaderschmiede zu 100 %. Ab dem Schuljahr 2000/01 ist Paul Ganzenhuber Direktor des Schigymnasiums


