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Weltcupstand Herren - 06.01.2019
01 Ryoyu Kobayashi
JPN
956  
02 Piotr Zyla
POL
529  
03 Kamil Stoch
POL
504  
04 Stephan Leyhe
GER
411  
05 Karl Geiger
GER
394  
06 Johann Andre Forfang
NOR
360  
07 Dawid Kubacki
POL
352  
08 Stefan Kraft
AUT
351  
09 Markus Eisenbichler
GER
329  
10 Robert Johansson
NOR
303  
 
Nationenwertung Herren - 06.01.2019
01 Deutschland
GER
1915  
02 Polen
POL
1904  
03 Japan
JPN
1530  
04 Norwegen
NOR
1094  
05 Österreich
AUT
1025  
06 Slowenien
SLO
694  
07 Russland
RUS
450  
08 Schweiz
SUI
416  
09 Tschechien
CZE
358  
10 Finnland
FIN
162  
 

07.05.2010: Erste Nationen geben Mannschaften bekannt - Trainerwechsel

Viel Zeit ist verstrichen seit dem Ende des Weltcups 2009/10, und die Mannschaften erwachen nun auch so langsam wieder aus ihrem "Frühjahrsschlaf". Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich in den letzten Tagen die Bekanntgaben von Trainerwechseln, so wie die Bekanntgaben von neuen Teamzusammenstellungen gehäuft haben.

Janne Väätäinen ist seinen Job als Cheftrainer bei den Finnen beispielsweise los, und wird ersetzt durch den bisherigen Trainer der Franzosen, Pekka Niemelä, welcher vorerst einen 2 Jahresvertrag erhält. Dessen Posten in Frankreich wiederum übernimmt Julien Eybert-Guillon. An seiner Seite arbeitet weiterhin der bisherige Co-Trainer Frederic Zoz..

Ebenfalls nicht mehr im Trainer-Amt ist der Kanadische Trainer Tadeusz Bafia - ihm wurde ein Vertrag als High Performance Manager angeboten, was bedeutet, dass er für alle Programme in Kanada, vom kleinsten Kinderspringen bis zum Nationalteam, verantwortlich zeichnet. Sein Nachfolger ist sein bisheriger Assistent Gregor Linsig. Und auch den Deutschen Jochen Danneberg trieb es weg von den Amerikanern, hin zu den Niederländern, wo er zusammen mit Bastian Tielmann für das Projekt "Skispringen" zuständig ist. Dieses Projekt soll den Skisprungsport in Holland weiter fördern und vorantreiben. 

Was für die kleineren Nationen gilt, gilt auch für eine der ganz großen Nationen der letzten Jahre, das Deutsche Team. Auch hier gibt es Veränderungen.

Nach Abschluss der disziplinenspezifischen Trainerklausuren startet der Deutsche Skiverband in den WM-Winter 2010/2011 und den damit beginnenden, neuen Olympiazyklus. Neben diversen Strukturänderungen gab die Sportführung des DSV auch einige weitere personelle Veränderungen in den jeweiligen Disziplinen bekannt.

Bundestrainer Werner Schuster wird das deutsche Skisprungteam für weitere vier Jahre führen. Das vereinbarten die DSV-Sportführung und der 40-jährige Vorarlberger. Schuster will mit seinem Team die Verjüngung der Mannschaft vorantreiben. Ziel ist es, die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortzusetzen und junge Athleten in der Weltspitze zu etablieren.

Werner Schuster: „Wir müssen mehr denn je strukturelle und inhaltliche Impulse setzten, um unseren Nachwuchs in die Weltspitze zu führen. Mit Rolf Schilli als neuen Cheftrainer Nachwuchs konnten wir einen ausgewiesenen Fachmann in dieser zentralen und wichtigen Position installieren. Darüber hinaus gilt es, die Abstimmung im Gesamtsystem zwischen den Lehrgangsgruppen und den Stützpunkten weiter voranzutreiben. Inhaltlich liegen die Schwerpunkte auf einer Vereinheitlichung und Qualitätssteigerung in den Bereichen Technik und Athletik.

Mit Marc Nölke haben wir einen kompetenten Trainer für das Betreuerteam der LG1 verpflichtet. Aufgrund seiner umfassenden Ausbildung sowie den Erfahrungen, die er im österreichischen System sammeln konnte, sollte Marc mit neuen Impulsen die positive Entwicklung im Team weiter vorantreiben können."

Rolf Schilli übernimmt ab sofort das Amt des Cheftrainers Nachwuchs im DSV. Der bisherige Weltcup-Trainer ist damit in Abstimmung mit Bundestrainer Werner Schuster und dem Sportlichen Leiter Horst Hüttel maßgeblich für die Entwicklung und Förderung junger Talente verantwortlich. Darüber hinaus wird Rolf Schilli wie bisher in die Stützpunktarbeit in Hinterzarten eingebunden sein.

Rolf Schilli: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, die ich als große Herausforderung und Wertschätzung meiner Person begreife. Als Trainer der Weltcup-Mannschaft, die ich in den vergangenen zwei Jahren betreute, weiß ich, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um international erfolgreich sein zu können. Ich möchte die DSV-Skisprungphilosophie von der Spitze bis in den Nachwuchsbereich transportieren und damit für den berühmten roten Faden bei der Entwicklung junger Talente sorgen."

Das Weltcup-Trainerteam um Bundestrainer Werner Schuster und Co-Trainer Christian Winkler ist mit Marc Nölke komplett.

Nölke war von 2006-2010 als Trainer im österreichischen Weltcup-Team tätig. Der 37-jährige, ehemalige Skispringer im Deutschen Skiverband qualifizierte sich 1992 für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Albertville, konnte aber aufgrund eines Sturzes nicht an den Entscheidungen teilnehmen. 1995 beendete Nölke seine Karriere als aktiver Skispringer und arbeitete nach einem Film- und Fernsehwissenschaftsstudium bei RTL Television. Der ausgebildete Trainer und Kommunikationsfachwirt ist verheiratet, hat ein Kind und lebt mit seiner Familie in Köln.

Marc Nölke: „Ich freue mich für den DSV tätig sein zu dürfen. Ich möchte dazu beitragen, dass wir mit der deutschen Mannschaft bald ähnliche Erfolge feiern können, wie ich es in den vergangenen Jahren mit dem Team Austria erleben durfte."

Was die Mannschaften betrifft, so haben als erste Die Schweizer und die Franzosen ihre Aufstellungen für den Sommer, und eventuell - je nach Leistung der Athleten - auch für den Winter, bekannt gegeben.

Team Frankreich:

A-Kader: Vincent Descombes Sevoie, Emmanuel Chedal
B-Kader: David Lazzaroni, Alexandre Mabboux, Nicolas Mayer

Trainer: Julien Eybert-Guillon

Assistent / Assistant: Frédéric Zoz

Junioren / Juniors: Benjamin Raffort, Ronan Lamy-Chappuis, Nicolas Gonthier

Trainer: Nicolas Dessum
 

Team Schweiz:

Nationmannschaft: Simon Ammann
A-Kader: Andreas Küttel
B-Kader: Pascal Egloff, Marco Grigoli, Adrian Schuler, Rémi Francais (Auflagen B-Kader: 3 Resulate aus Sommer-COC, bis 3.10.2010, 1x Top 30 und 2x Top 20)
C-Kader: Gregor Deschwanden, Luca Egloff, Andreas Schuler, Kilian Peier

 
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