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Weltcup 2009/10 - 09.03.2010
01 Simon Ammann
SUI
1449  
02 Gregor Schlierenzauer
AUT
1266  
03 Thomas Morgenstern
AUT
854  
04 Andreas Kofler
AUT
793  
05 Wolfgang Loitzl
AUT
715  
06 Adam Malysz
POL
702  
07 Anders Jacobsen
NOR
530  
08 Janne Ahonen
FIN
494  
09 Martin Koch
AUT
491  
10 Robert Kranjec
SLO
485  
 
Continentalcup-Wertung 07.03.2010
01 David Unterberger
AUT
1027  
02 Michael Hayböck
AUT
714  
03 Manuel Fettner
AUT
630  
04 Markus Eggenhofer
AUT
504  
05 Andreas Strolz
AUT
498  
06 Andreas Stjernen
NOR
450  
07 Julian Musiol
GER
446  
08 Stefan Thurnbichler
AUT
430  
09 Lukas Müller
AUT
427  
10 Robert Hrgota
SLO
406  
 
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30.01.2010: Skifliegen Oberstdorf: Österreich gewinnt Teambewerb

Das neue Reglement im Skisprung-Weltcup hat am Samstag beim ersten Bewerb des Skifliegens in Oberstdorf seine Wettkampf-Premiere erlebt.

Sowohl der Wind, als auch die Anlauflänge, gingen dabei durch Punkteabzüge oder -zuschläge in die Note ein, und weil es während des Wettkampfs mehrfach zu Anlaufverkürzungen und Ánlaufverlängerungen kam, und zudem der Wind hin und wieder drehte, gab es auch gleich genügend Möglichkeiten dieses neue Reglement besser unter die Lupe zu nehmen.

Den Mannschaftswettkampf, der heute mit diesem neuen Regelwerk ausgetragen wurde, gewann, wenig überraschend, die in allen Belangen der Konkurrenz überlegene Mannschaft Österreichs. Die vier Springer Martin Koch, Andreas Kofler, Wolfgang Loitzl und Gregor Schlierenzauer gewannen mit 1560,4 Punkten, und holten ihren zweiten Sieg bei einem Team-Skiflug-Bewerb, vor dem Quartett Norwegens (1539,2 Punkte), und den vier Vertretern Finnlands (1505,3 Punkte).

Im ersten Durchgang kämpften die 9 Teams aus Kasachstan, Polen, Slowenien, Tschechien, Japan, Deutschland, Norwegen, Finnland und Österreich gegeneinander. An die Spitze setzte sich bereits nach Runde eins mit Flügen auf 214,5 Meter (Koch), 211 Meter (Kofler), 187,5 Meter (Loitzl) und 203,5 Meter (Schlierenzauer), das österreichische Team (813 Punkte) vor Norwegen (760 Punkte) und Finnland (747,3 Punkte).

In das Finale der besten acht Mannschaften schafften es lediglich die Kasachen nicht. Für eine kurze Schrecksekunde sorgte in diesem Durchgang der Norweger Anders Jacobsen, der sich mit dem linken Skiende auf das rechte Skiende schlug, und sich dabei enorm verdrehte in seinem Flug. Dennoch konnte er mit 197,5 Metern eine sehr gute Weite erzielen, und brachte Norwegen, zusammen mit seinen Kollegen, souverän in den zweiten Durchgang.

Hier kämpften besonders Finnland, Deutschland und Slowenien verbissen um einen Podestplatz, aber auch bei den Norwegern und Österreichern ging es um jeden Punkt, obwohl den Österreichern eigentlich schon fast nichts mehr passieren konnte, was ihren Sieg gefährden konnte. Doch speziell Anders Jacobsen wollte seinen Fehler aus dem ersten Durchgang wieder gutmachen, und segelte mit 217,5 Meter enorm weit. Den Clou des zweiten Durchgangs landete aber der Slowene Robert Kranjec, der einen wahnsinns Flug erwischte, und bei 226 Metern landete. Leider konnte der "Skiflugexperte" diesen Sprung, der Schanzenrekord bedeutet hätte, nicht stehen.

Bei extrem wenig Anlauf - die Jury verkürzte den Anlauf vor Schlierenzauer noch einmal - konnte "Schlieri" über 169,5 Meter nicht hinaus kommen. Dennoch zementierte der Tiroler als letzter Springer des Feldes den Sieg des ÖSV vor den Norwegern und den Finnen, die das Gastgeberland Deutschland deutlich distanzierten, und auf Rang vier verwiesen.

In der Gesamtwertung der FIS-Team-Tour liegen die Österreicher nach diesem Ergebnis nun natürlich erst einmal in Führung.

Statements der Top 3:

Gregor Schlierenzauer (AUT): "The dust has settled again, but many things were not okay before my jump. I wanted I trail jumper and that was confirmed. But then I was told there won’t be any so I didn’t have much time to concentrate. The new rules are not bad, but the communication with the jury has to be better. It’s also a challenge to start from different gates. It’s great to jump in such a good team and I’m looking forward to an exciting competition tomorrow.”

Tom Hilde (NOR): "This hill suits us. We won here last year and we are also satisfied with this second place. The Austrians are just too good. I like the new rules, the spectators saw a good show. The individual changing of the gates gives us more self-confidence. Tomorrow we want to show good jumps again.”

Kalle Keituri (FIN): "We had some problems, big and small, this season and we are very satisfied with the result. The third place is more than we expected. We would like to know the secret of the Austrians and also jump that well.”

Impressionen vom heutigen Bewerb, so wie der gestrigen Qualifikation für den Einzelbewerb finden sie in der Galerie: Skifliegen Oberstdorf

Der nächste Wettkampf, ein Einzelspringen, welche aber auch in die FIS Teamtour-Wertung mit einbezogen wird, findet bereits am Sonntag statt. Um 12 Uhr 45 findet der Probedurchgang statt, um 14 Uhr wird der Bewerb gestartet. Natürlich können sie auch diese Sprünge wieder im Live Ticker mitverfolgen.

Live Ticker

Zeitplan:

29.01.2010

12.00 Offizielles Training
14.00 Qualifikation

30.01.2010 - Team

12.45 Probedurchgang
14.00 Beginn des Bewerbs

31.01.2010 – Einzel

12.00 Probedurchgang
14.00 Beginn des Bewerbs

Das war der erste Durchgang:

Nach dem ersten Durchgang des Teamskifliegens in Oberstdorf führt die Mannschaft Österreichs vor den vier Vertretern Norwegens und dem Quartett Finnlands.

Das war der Probedurchgang:

Der Probedurchgang für den heutigen Teambewerb beim Skifliegen in Oberstdorf ist beendet. Die weitzesten Sprünge zeigten die Österreicher Martin Koch (208 Meter), Andreas Kofler (207,5 Meter), so wie der Deutsche Michael Uhrmann (208 Meter).

Das war das Training:

Den ersten Trainingssprung beim Skifliegen in Oberstdorf, bei dem auch das neue Reglement bezüglich Wind- und Gatefaktor zum Tragen kommt, gewann der Schweizer Simon Ammann mit einem Flug auf 212,5 Meter, vor dem Österreicher Martin Koch, der bei 211 Metern landete, und dem Slowenen Robert Kranjec (213,5 Meter).

Den zweiten Umlauf gewann dann ebenfalls Simon Ammann, diesmal mit einer Weite von 207,5 Metern, gefolgt vom Slowenen Robert Kranjec (209,5 Meter) und dem Norweger Anders Jacobsen (207,5Meter).
 

 
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