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Weltcupwertung Herren - 05.02.2012
01 Andreas Kofler
AUT
1049  
02 Gregor Schlierenzauer
AUT
1046  
03 Anders Bardal
NOR
1017  
04 Kamil Stoch
POL
876  
05 Thomas Morgenstern
AUT
874  
06 Richard Freitag
GER
765  
07 Daiki Ito
JPN
676  
08 Severin Freund
GER
617  
09 Roman Koudelka
CZE
576  
10 Robert Kranjec
SLO
534  
 
Weltcupwertung Damen - 05.02.2012
01 Sarah Hendrickson
USA
589  
02 Daniela Iraschko
AUT
473  
03 Lindsey Van
USA
302  
04 Katja Pozun
SLO
283  
05 Ulrike Grässler
GER
260  
06 Anette Sagen
NOR
259  
07 Melanie Faisst
GER
215  
08 Jacqueline Seifriedsberger
AUT
201  
09 Coline Mattel
FRA
195  
10 Jessica Jerome
USA
184  
 
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30.12.2009: Werner Schuster will DSV Cheftrainer bleiben

Aus dem Tal der Tränen hat Werner Schuster die deutschen Skispringer bereits herausgeholt, auch wenn das Ergebnis beim Tourneeauftakt in Oberstdorf eher mau war, und nun will er sie zurück an die Weltspitze führen.

"Im deutschen System steckt viel Potenzial. Wenn alle wirklich am gleichen Strang ziehen und mit der Qualität weitermachen wie bisher, dann kann man 2014 um die Nummer eins kämpfen, davon bin ich überzeugt", sagte der DSV- Bundestrainer zu Beginn der diesjährigen 4 Schanzen Tournee.

Bei der Umsetzung des ehrgeizigen Masterplans schielt der Vorarlberger auch in seine Heimat: Vor zehn Jahren war die Situation genau umgekehrt. "Ich weiß noch, wie schwer es war, in der Zeit als Sven Hannawald und Martin Schmitt dominierten, als man neidvoll nach Deutschland blickte und fragte, wie kriegen wir das nur hin. Da musste nicht nur der Cheftrainer, da mussten auch die Nachwuchstrainer die Ärmel hochkrempeln und an diese Vision glauben", erinnerte Schuster an längst vergangene Tage.

Er selbst wirkte als Nachwuchscoach intensiv am Aufstieg der ÖSV- Adler mit und sieht die Erfolge von Gregor Schlierenzauer und Co. deshalb in einem anderen Licht. "Mein Neid hält sich in Grenzen, weil ich mir einbilde, meinen Teil beigetragen zu haben, dass die Österreicher über zehn Jahre so ein System aufbauen konnten. Ich war mit drin und kenne es", meinte Schuster.

Ähnliches soll nun in Deutschland gelingen. Und die Vorzeichen stehen nicht schlecht. Nach Jahren der Stagnation klopft mit dem 18- jährigen Pascal Bodmer endlich wieder ein Talent ganz oben an. Junioren- Weltmeister Andreas Wank (20) und Tournee- Neuling Richard Freitag (18) stehen ebenfalls auf dem Sprung. "Es tut sich was. Bodmer ist der erste Zündfunke. Wenn wir ein paar Jahre so arbeiten können, bin ich sehr zuversichtlich, dass mit den deutschen Ressourcen einiges erreicht werden kann", sagte der DSV- Bundestrainer.

Anders als seine Vorgänger muss Schuster den eingeschlagenen Weg nicht alleine gehen, sondern kann auf die tatkräftige Unterstützung eines großen Trainerteams bauen. "Ein ganz wichtiger Ansprechpartner für mich ist Stefan Horngacher, der im Continental Cup fantastische Arbeit leistet. Mit Richard Schallert haben wir uns zudem einen Super- Nachwuchstrainer dazugeholt. Auch Peter Rohwein klinkt sich ein, er kümmert sich um die FIS- Gruppe. So sind wir sehr breit aufgestellt. Es ist ein großer Schwung", erklärte Schuster. Mit dem Tiroler Horngacher und seinem engeren Landsmann Schallert verfügt Schuster über zwei weitere Österreicher im Trainerstab.

Fast im gleichen Atemzug warnte er jedoch vor übertriebenen Erwartungen. "Das ist ein Prozess, der dauert. In Österreich hat man 2000 angefangen, und der richtige Kick kam 2006 mit dem Olympiasieg von Morgenstern. Deshalb ist es wichtig, dass wir in der momentanen Konstellation zusammenbleiben", sagte Schuster. Aus der DSV- Zentrale in Planegg hat er bereits positive Signale erhalten. Sportdirektor Thomas Pfüller möchte den Vertrag mit dem Coach möglichst bald bis zum Ende der Olympia- Saison 2014 verlängern.
 
 
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Kommentare (1)
 
Schuster bleibt!
Was gibt’s enn da noch zu fragen - Schuster hat ein glänzende Truppe von Trainern und Springern. Endlich hat jeder kapiert, wo`s lang geht. Was heißt knappe Mittel?
Zieht eine Million Euro aus dem sinnlosen Afghanistan - Topf ab und die ganze Sache ist bis Sotchi abgesichert.
von Dr.Detzel am 24.02.2010 um 21:38